Meine Grundsätze
Amtsperiode 2010-2013
Wahlen 2013 / Amtsperiode 2014-2017

Meine Grundsätze:

  • Demokratie als Privileg
    Wir haben das Glück, dass wir in der Schweiz unter privilegierten Verhältnissen in einer funktionierenden, lebendigen und kulturell vielschichtigen Demokratie leben dürfen.
  • Demokratie als Aufgabe
    In dieser Gesellschaft ist das persönliche Einbringen jedes Einzelnen gefragt und gefordert. Eigenverantwortung, Initiative, Engagement, Vertrauen, Respekt, Sicherheit und Zuverlässigkeit sind dabei Grundpfeiler. Das echte Solidaritätsprinzip Bedingung. Die Unterstützung Schwächerer selbstredend.
    In der Dynamik unserer Zeit und den Änderungen in unserer Gesellschaft ist Gemeinsinn, der alle Altersgruppen, Ethnien und Gesellschaftsschichten einbezieht, je länger je mehr gefragt und unabdingbar für das Zusammenleben heute und in der Zukunft.
  • Für unser Umfeld müssen wir uns selber aktiv einsetzen. Denn niemand wartet auf die Stadt Brugg, oder gar auf die Schweiz.
  • Einsatz und Leistung
    Einsatz und Leistung sind Grundvoraussetzungen für Wohlstand und Fortschritt und sollen estimiert und belohnt werden.
  • Freiräume offen lassen
    Überreglemetierung ist kontraproduktiv. Sie behindert das Denken, das Handeln und das eigenständige Entscheiden.
  • Verantwortungsvoll führen
    Verantwortung ist unbedingt und verträgt sich nicht mit Halbheiten.Wer auf die Top-Lösung wartet, ist nicht effizient, eine solide gute Variante bringt uns schneller weiter. Umfeld, Organisation und Gesellschaft sind laufenden Veränderungen unterworfen, gerade in Führungsfunktionen ist deshalb stetiges Lernen zwingend. Wer führt, hat nur Erfolg, wenn er sein Team dafür begeistern kann, gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Amtsperiode 2010-2013:

Eine vorläufige Retrospektive:

Daniel Moser hat klare Vorstellungen, wie er sein Amt interpretieren und wie er die Schwerpunkte setzen möchte: «Den massiven Ausbau der Fachhochschule in unserer Region gilt es als Jahrhundertchance wahrzunehmen und zu nutzen, um die Position von Stadt und Region gegenüber benachbarten Regionen zu stärken. Als solide finanzierte Stadt können wir unsere Funktion als regionales Zentrum offensiver wahrnehmen. Das wird uns gelingen, wenn wir mit den Gemeinden der Region einen offenen und partnerschaftlichen Dialog führen.» Weitere wichtige Themen sind für ihn eine bürger- und investorenfreundliche Verwaltung, gesunde Finanzen und eine möglichst tiefe Steuerbelastung, eine moderne Schule und die Förderung von Kultur und Sport.

Zitat aus der Wahlzeitung FDP Brugg 2009

In den bisherigen Amtsjahren habe ich hautnah das geflügelte Wort erlebt, dass Rom nicht an einem Tag gebaut wurde. Wer mit einem reformerischen Anspruch antritt, einen Wechsel im Selbstverständnis einer ganzen Stadt anstrebt und im tagespolitischen Geschäft, das oft mit harten Bandagen geführt wird, keine langjährige Erfahrung hat, durchläuft erst mal eine Lernphase.

Mein erstes Fazit:
Politik ist immer etwas schwieriger, als man glaubt. Aber man lernt, mit diesen Schwierigkeiten umzugehen. Ich habe meinen Weg gefunden: Lieber ziehe ich eine Schlaufe mehr und nehme kleine zeitliche Nachteile in Kauf, um dafür optimale Bedingungen bei der Landung vorzufinden. Optimal heisst für mich: Wir haben ein mehrheitsfähiges, von allen Partnern getragenes Resultat.

Nach diesem Muster gelang dem Stadtrat seit 2010 schon manches:

  • Mitwirken zum positiven Volksentscheid für den Neubau des Campus der FHNW in Brugg Windisch
  • Entscheid für die Realisierung der Personenunterführung Mitte und des Busterminals Süd (Campus)
  • Bürgschaftsverpflichtung für den geplanten Neu- und Erweiterungsbau der stationären Pflege der Stiftung Bezirksspital Brugg
  • Gemeindevertrag über die Gewährleistung der polizeilichen Grundversorgung durch die REPOL Brugg
  • Beteiligung an der regionalen SPITEX
  • Interessensbeitrag für den Bau der Südwestumfahrung Brugg
  • Kreditzusage für die Planung der Aufwertung Bahnhofplatz-Neumarkt
  • Zusatzkredit für den Betrieb des Campussaals

 

Mein zweites Fazit:
Dass eine Bezirkshauptstadt Zentrumsfunktionen aktiv wahrnimmt, ist für den Bezirk im Interesse seiner überregionalen Ausstrahlung (Stichwort Standortmarketing) wichtig, für die Stadt aber auch mit Kosten verbunden. Letztlich ergab sich ein Zielkonflikt zwischen möglichst tiefer Steuerbelastung für Brugg und bestmöglicher Investition in Projekte, die uns als Stadt UND als Region weiterbringen. Ich stehe dazu, dass ich mein Ziel, den Steuerfuss von Brugg trotz zunehmender Verpflichtungen konstant zu halten, knapp verpasst habe. Ich glaube aber, dass die Standortmehrwerte, die wir uns mit den höheren Ausgaben eingehandelt haben, die Sache wert sind.

Mein drittes Fazit:
Mein Amt ist anspruchsvoll und fordernd, aber es macht auch Freude. Weil es sich wirklich lohnt, für diese Stadt sein Bestes zu geben, denn sie hat ausgezeichnete Perspektiven. Weil das Teamwork im Stadtrat und die Zusammenarbeit mit der leistungsfähigen Stadtverwaltung gut funktioniert. Und weil ich regelmässig engagierte Feedbacks erhalte: manche lobend, manche kritisch, aber die meisten sind getragen von einem höchst erfreulichen Engagement für die Stadt Brugg. Danke.

 

Wahlen 2013 / Amtsperiode 2014-2017

Im Herbst 2013 stehen für die Legislative wie auch für die Exekutive der Stadt Brugg Erneuerungswahlen an.
Mit grosser Motivation und gestärkt durch viele positive Feedbacks und den klaren Nominationsentscheid der FDP Brugg trete ich zur Wiederwahl als Stadtrat und Stadtammann von Brugg an. 

Meine Ziele:

Meinen Prinzipien treu bleiben

Begonnene Projekte weiterführen

  • Regionale Projekte, wie den geplanten Zusammenschluss von vier Bevölkerungsschutzorganisationen umsetzen
  • Attraktivität von Brugg und seiner Region fördern
  • Auch mit enger werdenden finanziellen Mitteln in die Zukunft investieren
  • Für die Gemeindeautonomie und – Handlungsfreiheit kämpfen
  • Annäherungsprozesse und Zusammenarbeit im Zentrum fördern

Bildungsstandort ausbauen

  • Die Chance Campus Fachhochschule nutzen, und die Stellung von Brugg/Windisch als Bildungsstandort ausbauen
  • Unterstützen von campusrelevanten Entwicklungen
  • Fördern des studentischen Wohnens

Wirtschaftsstandort fördern und unterstützen

  • Eine aktive Standortförderung, durch attraktive Bedingungen für die Unternehmungen
  • Estimieren der Leistungen
  • Schaffen und halten von optimalen Rahmenbedingungen (z.B. verkehrstechnische Erschliessung)

Zentrum stärken

  • Zusammenarbeit mit den Bezirksgemeinden und insbesondere Windisch optimieren und stärken um das Regionalzentrum für unsere Partner sicht- und greifbar zu machen.
  • Als Region auftreten
  • Die Zentrumsfunktion erklären und begreifbar machen. Ein Zentrum funktioniert nur wenn die umliegenden Gemeinden als Partner akzeptiert werden und sie selbst die Funktion des Zentrums verstehen und auch mittragen
  • Wir-Gefühl und Bewusstsein unter den Regionsgemeinden fördern > Gemeinsam sind wir stark